„Das gute Leben ist ein Prozess, kein Daseinszustand.“

Panel 1

Bindungs- und Entwicklungstrauma bei Erwachsenen

alte Bindungsverletzungen aus der Kindheit Heilen und sich freier und lebendiger fühlen

Unter Entwicklungs-/Bindungstrauma versteht man eine Serie von Ereignissen, die einem als Baby und Kind restlos überfordert haben. Dieser Zustand wirkt sich negativ auf den gesamten Körper aus, unser Nervensystem kollabiert. Negative Gedanken und Gefühle werden aktiviert, ein chronischer Alarm im Körper entsteht. Erhöhte Wachsamkeit und Regulationsstörungen sind weitere Folgen. Betroffene merken oft erst sehr spät, dass dieser Zustand nicht normal ist, weil er sich so gewohnt anfühlt, weil man ihn seit der Kindheit mit sich „rumschleppt“.

Ein Trauma kann Erkrankungen wie Burnout, Ängste und psychosomatische Beschwerden (also Symptome ohne organische Ursache wie Bluthochdruck, innere Unruhe, Schlafstörungen, Schwindel, Restless-Legs-Syndrom und Zähneknirschen) hervorrufen.

Panel 2

Psychotherapie für Erwachsenen bei Entwicklungs- und Bindungstrauma

KÖRPER- UND BINDUNGSORIENTIERTE PSYCHOTHERAPIE

Bei der Körper- und Bindungsorientierten Traumatherapie nimmt man die Körperwahrnehmung genau ins Visier. Ziel ist es, die Ressourcen zu erweitern, die Körperwahrnehmung zu sensibilisieren, Kontakt wieder zuzulassen, seine Grenzen wiederherzustellen, sich in der Welt besser zu orientieren und die Regulationsfähigkeit zu verbessern.

Gestalttherapie

Im Mittelpunkt der gestalttherapeutischen Methode stehen Gefühle, Gedanken, Empfindungen, Verhaltensweisen und Muster. Hier wird nicht nur geredet, sondern auch ausprobiert und experimentiert. Verhaltensweisen, körperlichen Bewegungen und Haltungen, Gedanken, Gefühle und Einstellungen werden betrachtet und dem Klienten wieder bewusst gemacht. Es werden sowohl altbekannte Sichtweisen beleuchtet sowie neue Sichtweisen erarbeitet.

KLientenzentrierte Gesprächstherapie

Bei der klientenzentrierten Gesprächstherapie steht der Klient, das Gespräch sowie die Beziehung zwischen Klient und Therapeut im Mittelpunkt. Durch positive Wertschätzung, Achtung, einen vorurteilsfreien Blick auf die Situation, werden die Lebenszusammenhänge des Klienten durchleuchtet. Im Laufe der Zeit stellt sich eine größere innere Freiheit ein, man entwickelt mehr Selbstvertrauen und kann befriedigendere Beziehungen zu anderen Menschen erleben.

Panel 3

Eltern-Kind Bindungspsychotherapie & Entwicklungsbegleitung

für Schwangere, werdende Eltern und Ihre Säuglinge

Schwangerschaft, Geburt und die ersten Babyjahre verlaufen nicht immer wie im Bilderbuch. Überwältigende oder traumatische Geburtserfahrungen können den Eltern-Kind-Start belasten. Hinzu kommt mangelnder Schlaf, Verunsicherung im Umgang mit dem Kind, Angst und Sorge. Das Baby schreit viel, die Nerven liegen blank und man selber ist gar nicht so glücklich wie eigentlich erhofft. Irgendwie hat man sich das alles ganz anders vorgestellt. Warum passiert das nur?

Als Eltern möchte man jetzt alles richtig machen. Die Ratschläge der anderen verwirren einen, könnten aber auch helfen. Man fängt an das Ein oder Andere auszuprobieren. Nicht alles findet man wirklich gut, aber es muss doch etwas helfen. Am Ende bleibt Ratlosigkeit, Verwirrung und Erschöpfung.

Mein Angebot:

  • Ich unterstütze (werdende) Eltern beim Aufbau einer liebevollen Bindung zum Kind vor und nach der Geburt.
  • Ich gebe emotionale Unterstützung nach schwierigen Situationen vor, unter oder nach der Geburt.
  • Ich helfe bei Wochenbettkrisen.
  • Ich biete Hilfe bei der Entwicklung neuer Rollenbilder als Vater oder Mutter.
  • Ich helfe Eltern ihre Wünsche und Bedürfnisse besser wahrzunehmen und suche gemeinsam nach Lösungen.

MEIN ANGEBOT:

Säuglinge haben ein biologisches Grundbedürfnis nach Bindung und suchen immer dann nach Nähe und Unterstützung, wenn sie sich nicht selber ausreichend regulieren können. Regulation ist eine Fähigkeit, die Säuglinge erst im Laufe der Zeit erlernen müssen. Dafür benötigt der Säugling Urvertrauen. Je verlässlicher und feinfühliger die Mutter (oder der Vater) sich verhält, je emphatischer und zugewandter, desto mehr Urvertrauen kann entwickelt werden und desto besser kann sich das Kind später selber beruhigen und die Welt entdecken.

Durch verinnerlichte gute Beziehungserfahrung ist das Kind z.B. in der Lage, die Rückkehr der Mutter geduldig abzuwarten. Es hat dafür genug Selbstvertrauen erlangt. Auch werden in den ersten drei Jahren die Weichen für spätere Beziehungsmuster gestellt.

WANN DU BEI MIR RICHTIG BIST:

  • Du steckst in einer Wochenbettkrise, bist erschöpft, fühlst dich überfordert oder alleingelassen.
  • Du leidest an einer schwierigen Situationen, welche während der Schwangerschaft, unter oder nach der Geburt passiert ist.
  • Du musstest in deiner Kindheit z.B. emotionale Kälte, Liebesentzug, massive Bestrafung oder Abwertung erfahren.
  • Deine Eltern litten in deiner Kindheit an einer psychischen Störung wie z.B. Depressionen, Alkoholabhängigkeit, Borderline- oder Narzisstischer Persönlichkeitsstörung.
  • Du ziehst dein Kind alleine groß und gehst an deine Grenzen.
  • Du kommst mit deiner neuen Rolle als Vater oder Mutter nicht klar.
  • Dir fehlen Vorbilder für einen bindungsorientierten Umgang mit deinem Kind.

Panel 4

Über mich

Heilpraktikerin (Psychotherapie)

Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde im Gebiet der Psychotherapie vor dem Gesundheitsamt Krefeld

Abgeschlossene Ausbildungen:

Humanistische Psychotherapie (Gesprächstherapie, Gestalttherapie & Psychodrama)

Abschluss mit Zertifikat, Thalamus Heilpraktikerschule Essen

Online Basis-Fortbildung SEI®

Frühe Verletzungen und Entwicklungstrauma erkennen und heilen von Dami Charf

Fortbildung Gesprächstechniken

Abschluss mit Zertifikat, VIWIS GmbH

Laufende Ausbildungen:

Erziehungs- und Entwicklungsberaterin (ZFU-Zulassungsnummer 7188908)

Impulse e.V, Wuppertal