Eltern-Kind Bindungspsychotherapie, Entwicklungsbegleitung & Erziehungsberatung

Ab Schwangerschaft bis zum 5. Lebensjahr

Schwangerschaft, Geburt und die ersten Jahre mit einem Baby/Kleinkind verlaufen nicht immer wie im Bilderbuch. Überwältigende oder traumatische Geburtserfahrungen können den Eltern-Kind-Start belasten. Hinzu kommt mangelnder Schlaf, Verunsicherung im Umgang mit dem Kind, Angst und Sorge. Das Baby/Kleinkind schreit viel, schläft schlecht oder das Stillen stresst. Die Nerven liegen blank und man selber ist gar nicht so glücklich wie eigentlich erhofft.

Als Eltern möchte man jetzt alles richtig machen. Die Ratschläge der anderen verwirren einen, könnten aber auch helfen. Man fängt an das Ein oder Andere auszuprobieren. Nicht alles findet man wirklich gut, aber es muss doch etwas helfen. Am Ende bleibt Ratlosigkeit, Verwirrung, Streit und Erschöpfung.


Babys haben ein biologisches Grundbedürfnis nach Bindung und suchen immer dann nach Nähe und Unterstützung, wenn sie sich nicht selber ausreichend regulieren können. Regulation ist eine Fähigkeit, die Kinder erst im Laufe der Zeit erlernen müssen. Dafür benötigt man Urvertrauen. Je verlässlicher und feinfühliger die Mutter (oder der Vater) sich verhält, je emphatischer und zugewandter, desto mehr Urvertrauen kann entwickelt werden und desto besser kann sich das Kind später selber beruhigen und die Welt entdecken.

Durch verinnerlichte gute Beziehungserfahrung ist das Kind z.B. in der Lage, die Rückkehr der Mutter geduldig abzuwarten. Es hat dafür genug Selbstvertrauen erlangt. Auch werden in den ersten drei Jahren die Weichen für spätere Beziehungsmuster gestellt.

Bei folgenden Themen kann ich dich unterstützen:

  • Du möchtest eine liebevolle Bindung zu deinem Kind aufbauen, du weißt aber gar nicht wie das geht. Evtl. fehlt es dir an guten Vorbilder. So wie deine Eltern möchtest du es einfach nicht machen.
  • Die Geburt war schwierig und du leidest noch immer darunter.
  • Dein Baby ist ein „Frühchen“ oder du hattest schon mal eine Fehlgeburt. Du hast deshalb große Ängste und Sorgen.
  • Dein Baby schreit viel, das Stillen/Essen will nicht klappen, oder es gibt Schlafprobleme.
  • Du findest nicht in deine Rolle als Mutter oder Vater hinein.
  • Dir geht es schlecht, weil deine Bedürfnisse keinen Raum mehr finden.
  • Du fühlst dich kraftlos und erschöpft. Dein Tag scheint endlos zu sein. Du fragst dich, wie du das alles schaffen sollst.
  • Deine Beziehung leidet unter der neuen Familiensituation.